So schön ist Trier

Der Legende nach hat die Geburtsstunde Triers weit früher geschlagen als Historiker behaupten. Auf der Flucht vor Nachstellungen seiner Mutter Semiramis, der Königin von Assyrien, soll Trebeta bis an die Mosel geflohen sein, wo er mitsamt seinem Gefolge Wurzeln schlug – 1300 Jahre vor der Gründung Roms. Fest steht: 16 Jahre vor Christus gründeten die Römer hier eine Stadt namens »Augusta Treverorum«, die erst als Zentrum der Provinz Belgica prima und später als Residenz von insgesamt sechs römischen Kaisern zu Weltruhm und Wohlstand gelangte. Von der kulturellen Glanzzeit des »Roms des Nordens« zeugen bis heute viele einzigartige Bauwerke und Grabungsfunde. Als Trier im 4. Jahrhundert Bischofssitz wurde, war dies der erste nördlich der Alpen. Aber erst als Mittelpunkt und Sitz eines Kurfürstentums (bis Ende des 18. Jahrhunderts) erlebte die Stadt eine neue Blütezeit, Päpste, Kaiser und der Adel gaben sich die Klinke in die Hand. Das »heilige Trier« von damals ist immer noch katholischer Bischofssitz, inzwischen aber auch eine gefragte Kongress - und Universitätsstadt, modernes Verwaltungs-und Geschäftszentrum und wachsender Magnet für den Fremdenverkehr. Vor allem für Bacchus blieb Trier eine Top-Adresse: Als Zentrum für Weinbau und -handel ist es seit der Römerzeit unschlagbar.

Umfang: 48 Seiten
Format: 21 cm x 20 cm
Fotos: 49 farbige Abbildungen
Dreisprachig: deutsch, englisch, französisch
Autoren: Jost Schilgen, Martina Wengierek
Aktualisiert: 1994
ISBN 978-3-921957-78-3
Preis: 9,20 EUR
 


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