Rostock

Schon im 12. Jahrhundert erhob sich am rechten Warnowufer eine slawische Burg inmitten einer Siedlung: Roztoc (Flußverbreiterung). Weitere Siedlungen folgten, die bis 1265 zusammenwuchsen und bis 1300 für eine gemeinsame Stadtbefestigung sorgten. Mit seinem Hafen an der Warnow entwickelte sich Rostock zu einem wichtigen Seehandelsplatz. Die Stadt trat der Hanse bei und stieg zu einem ihrer bedeutendsten Mitglieder auf. Während dieser Blütezeit wurde 1419 auch die Universität gegründet – als erste Nordeuropas. Mit Auflösung der Hanse sank Rostocks Stern, die städtische Autonomie wich zunehmend der Abhängigkeit von den Landesherren. Erst mit Beginn der Industrialisierung erwachte Rostock zu neuem Leben, Werften und Fabriken entstanden.
Trotz starker Kriegszerstörung blieb vieles von der historischen Bausubstanz erhalten, die vom einstigen Reichtum der hanseatischen Kaufleute zeugt. Während zu DDR-Zeiten Seehandel und Schiffbau die Wirtschaft bestimmten, setzt man heute verstärkt auf Fähr- und Fremdenverkehr: Schließlich bleibt die Ostsee das Pfund, mit dem die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns wuchern kann – ein Paradies auch für Segler und alle Naturliebhaber, die im »hauseigenen« Seebad Warnemünde eine nostalgische Zeitreise erwartet.

Umfang: 60 Seiten
Format: 21 cm x 20 cm
Fotos: 72 farbige Abbildungen
Dreisprachig: deutsch, englisch, französisch
Autoren: Martin Mader, Martina Wengierek
Aktualisiert: 1999
ISBN 978-3-921957-51-6
Preis: 9,20 EUR
 


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