Minden

Ein Fischerdorf an der Weserfurt machte den Anfang. Karl der Große bewies siebten Sinn, als er um 800 gleich nebenan einen Bischofssitz gründete. Die günstige Verkehrslage und die Position als Mittelpunkt eines ausgedehnten Bistums beschleunigte den wirtschaftlichen Aufschwung. Aus Minden wurde ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide, man schloss sich der Hanse und dem Rheinisch-Westfälischen Städtebund an. Der Bischof als Stadtherr hatte bald ausgedient, im 13. Jahrhundert übernahmen die Ratsherren das Zepter. Die spätere preußische Garnisons- und Beamtenstadt verwandelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in einen Verwaltungssitz und attraktiven Standort für Unternehmen. Dennoch ist Minden das Schicksal einer hektischen Industriestadt erspart geblieben: Man bleibt am Puls der Zeit, ohne den Charme vergangener Jahrhunderte zu verlieren. Das wissen wohl auch die rund 80.000 Einwohner zu schätzen.

Umfang: 48 Seiten
Format: 21 cm x 20 cm
Fotos: 52 farbige Abbildungen
Dreisprachig: deutsch, englisch, französisch
Autoren: Jost Schilgen, Martina Wengierek
Aktualisiert: 2000
ISBN 978-3-921957-54-7
Preis: 9,20 EUR
 


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