Celle

Die alte Herzogstadt am Südrand der Lüneburger Heide hat bis heute ihren Residenzcharakter bewahrt. Von den Bomben des Zweiten Weltkrieges verschont geblieben, fasziniert Celle heute jeden Besucher mit Fachwerkflair aus den Tagen der Renaissance bis zum Klassizismus. Aber zum Museum geriet Celle deshalb nicht. Hinter den romantischen Fassaden wickelt so manches bedeutende Industrieunternehmen seine Geschäfte ab. Hier residieren große Firmen der Erdölbranche, aus dem elektrotechnischen wie auch dem Nahrungsmittelbereich. Celle mauserte sich daneben zu einem Zentrum für Rechtsprechung, seit 1711 die welfischen Kurfürsten von Hannover das Oberappellationsgericht schufen, das jetzige Oberlandesgericht von Niedersachsen. Doch auch Kultur wird groß geschrieben: Abende in Deutschlands ältestem Barocktheater sind ebenso unvergesslich wie die jährlichen Aufführungen der großen Hengstparade oder ein Streifzug durch die Heide, auf die sich schon Heimatdichter Hermann Löns so manchen Reim machte. Celle hat rund 73.000 Einwohner und ist seit mehr als 300 Jahren Garnisonsstadt: Neben Soldaten der Bundeswehr sind hier Teile der britischen Rheinarmee stationiert.

Umfang: 56 Seiten
Format: 21 cm x 20 cm
Fotos: 63 farbige Abbildungen
Dreisprachig: deutsch, englisch, dänisch
Autoren: Jost Schilgen, Martina Wengierek
Aktualisiert: 2001
ISBN 978-3-921957-53-0
Preis: 9,20 EUR
 


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